ILÜ 2017

Moin,

 

heute hatte ich wieder die Möglichkeit bei der ILÜ 2017 dabei zu sein. Tage davor machte man sich Gedanken, wie wohl das Wetter wird. Letztes Jahr war es sehr kalt und windig. Ebenso machte ich mir auch Gedanken, wo ich beim Fotografieren meinen Schwerpunkt lege.  Bei dieser Veranstaltung gab es vier Stationen (wenn man das Mittagessen mitzählt, sind es sogar 5 Stationen). 

Bei den ersten drei Stationen wollte ich eher das Geschehen fotografieren, bei der vierten wollte ich dieses Mal das Mündungsfeuer der Kampfpanzer Puma und Mars fotografieren. Daher habe ich mir bei der Firma Calumet Photographic das Sigma 150-600 Sport ausgeliehen. Es war auch meine erste Erfahrung mit diesem Objektiv, dazu später mehr. Aber nun erst mal zurück zur ersten Station, dort gab es nicht viel Neues. So gesehen gab es nur eine Sache, die das erste Mal vorgeführt wurde, es wurde das Minenlegersystem 85 gezeigt. Heute ging es auch mehr in Richtung Landes-/Bundesniesverteidigung, vor ein paar Jahren eher um die Stabilisationseinsätze wie in Mali zurzeit. Was dieses Mal nicht am Himmel zusehen war der Tiger, weder bei der ersten bzw. vierten Station, ob das mit dem Hubschrauber Absturz in Mali zu tun hat, weiß ich leider nicht.

 

Die zweite Station, das Camp, war wie letztes Jahr genau so aufgebaut, auch der Ablauf war gleich. Die dritten Station, die San Station, war dieses Mal anders aufgebaut. Auch dieses Mal gab es eine Live Übertragung, die man am Monitor beobachten konnte. Leider flog kein NH90 ein, daher gab es nur einen Film Aufnahme von einem Blackhawk Helicopter von der US-Army. Das symbolisierte auch die Zusammenarbeit mit anderen Ländern.

 

Nach der dritten Station war erst mal Mittag angesagt, wie kann es auch nicht anders sein, es gab die gute Erbsensuppe. Bei der vierten Station war ich leider zu langsam (kam nicht so schnell aus dem Bus) und somit hatte ich keinen guten Standort zum fotografieren (für die Presse gab es einen eingewiesenen Platz). Man sollte nicht so doll auf das Wetter schimpfen, aber leider spielte das Wetter nicht mit. Wir mussten gegen die Sonne fotografieren, dazu kam noch das beim Gefecht schießen und der damit verbunden Dunst. Dann kam noch der Nebel von der Nebelwurfanlage (von den Fahrzeugen abgefeuert). So konnten nur wenige gute Fotos geschossen werden. So kurz zum Sigma, ich habe das Objektiv mitgenommen, wegen der Brennweite von 150-600 mm. Der Autofokus ist schnell, die Schärfe sitzt, der Nachteil die Größe und vor allem das Gewicht. Daher hatte ich mir das Einbeinstativ von Vanguard VEO AM-264TR gekauft. So konnte ich ohne große Probleme lange fotografieren. Das Objektiv ist gut, habe mich gleich zurechtgefunden und konnte so trotz schwieriger Verhältnisse gute Fotos machen. Aber ob ich mir das kaufen werde, weiß ich leider nicht. Das hat nichts mit dem Objektiv zu tun, mehr mit der Brennweite, wann brauche ich das mal? Bis jetzt nur ein mal im Jahr und dafür lohnt sich der Kauf nicht.

 

Ich möchte mich auf dieser Weise bei der Bundeswehr bedanken, für die gute Betreuung. Freue mich schon auf das nächste Jahr.

 

Euer

Marco

 

Weitere Fotos von der Veranstaltung findest Du hier: Fiete Photo